Aminosäuren sind die Grundbausteine für Protein. In unserem Körper erfüllen sie viele wichtige Funktionen. Da ist es kein Wunder, dass man sie auch in vielen Nahrungsergänzungsmitteln findet. Aber was genau machen die Bausteine des Lebens in unserem Organismus?

Aminosäuren auf eine oder zwei Funktionen zu begrenzen, wäre eine enorme Untertreibung. In unserem Organismus erfüllen sie sehr viele verschiedene Funktionen. Sie spielen bei vielen Stoffwechselvorgängen eine Schlüsselrolle. Sie sind Bausteine für Muskeln, Bänder, Sehnen, Haut und Haaren. Sie sind die Grundsubstanz für Enzyme und Hormone und erfüllen als Bluteiweißkörper wichtige Transportfunktionen. Weiter sind sie Träger von Erbinformationen, sind Teil der Zellwände und Schützen die Nervenbahnen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass ohne Aminosäuren in unserem Körper nichts funktionieren würde. Es gibt weit über 100 verschiedene Aminosäuren. Eine gute Übersicht gibt es auf http://vitamine-ratgeber.com/aminosaeuren/ .

Starkes Immunsystem

Gerade jetzt im Herbst, wenn es draußen nass und kalt wird, muss unser Immunsystem auf Hochtouren arbeiten. Auch hier spielen Aminosäuren, genauer gesagt die Aminosäuren Cystein und Theanin, eine Schlüsselrolle, wie eine japanische Studie ergeben hat. Gerade bei älteren Menschen oder wenn das Immunsystem durch Stress oder zu intensiven Sport bereits geschwächt ist, kann man mit den entsprechenden Aminosäuren die körpereigenen Abwehrkräfte stärken.

Starke Muskeln

Schon länger bekannt ist, dass Aminosäuren beim Muskelaufbau helfen. Nach dem Sport können Aminosäuren den Muskelaufbau beschleunigen aber wie die Aminosäuren Kreatin, BBCAA wie Leucin gegen Muskelschwund helfen. Gerade wenn man wenig Zeit für Training hat und viel im Sitzen arbeitet, sollte man auf eine Supplementierung mit den erwähnten Aminosäuren setzen, um den Trainingseffekt zu verbessern. Schließlich sind starke Rumpfmuskeln der beste Schutz vor Rückenschmerzen.

Wo findet man Aminosäuren

Viele Aminosäuren sind essentiell, das heißt, dass sie vom Körper nicht selbst produziert werden können, sondern über die Nahrung oder über Nahrungsmittelergänzungsprodukte aufgenommen werden müssen. Zu den essentiellen Aminosäuren zählen auch Leucin, das in Rindfleisch, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Hühnerei oder Kuhmilch enthalten ist. Aber auch Walnüsse, Weizen-Vollkornmehl, ungeschälter Reis oder Erbsen sind Leucin-Quellen. Cystein findet man in Weizen-Vollkornmehl, Hühnerei und Sonnenblumenkernen. Theanin ist beispielsweise in grünem und schwarzem Tee enthalten.

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