In der Adventszeit stehen überall Weihnachtsplätzchen herum. Egal ob man sie Plätzchen, Kekse, Guatsle oder Brödle nennt – Weihnachtsgebäck ist lecker, süß und leider auch reich an Kalorien. Aber wie viele Kalorien stecken wirklich in den Weihnachtskeksen?

Es ist kein Wunder, wenn man in der Vorweihnachtszeit das eine oder andere Kilo zunimmt. Schließlich steht fast auf jedem Schreibtisch ein Teller mit Weihnachtskeksen herum. Und man braucht einen starken Willen, um die Plätzchen zu ignorieren

Die Tradition, zu Weihnachten Kekse zu backen, geht übrigens auf das Mittelalter zurück. Besonders in Klöstern wurde vor Weihnachten Kekse gebacken, um die Geburt Jesu zu feiern. Besonders in den reicheren Klöstern wurden die teuren Gewürze dazu verwendet, an Weihnachten die erlesensten Leckereien zu backen. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten. Und wer selber keine Zeit oder Lust zum Backen hat, bekommt in jedem Supermarkt eine riesige Auswahl an Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen.

Bei der Auswahl kann kaum einer widerstehen. Dennoch sollte man nicht zu viel Weihnachtsgebäck essen. Denn die meisten Kekse sind wahre Kalorienbomben. Um über Weihnachten nicht in die nächste Schreibtischstuhl-Größe hinein zu wachsen, sollte man nicht zu viel essen und auf die kalorienreichsten Kekse verzichten. Hier gibt es eine kleine Übersicht über den Kaloriengehalt in den häufigsten Weihnachtsplätzchen. Natürlich kann der Kaloriengehalt je nach Rezept etwas variieren. Daher beziehen sich die Angaben hier auf eine zentrale Quelle (www.foodplaner.de), die Angabe bezieht sich auf Kilokalorien je 100 Gramm. Zu beachten ist hier letztendlich, dass sich die Angaben auf Supermarkt-Kekse von verschiedenen Herstellern beziehen. Wenn man selber backt, sind meistens auch weniger Kalorien enthalten, wobei das Verhältnis der Kalorienzahl der verschiedenen Kekse zueinander ungefähr gleich bleibt.


Zimtsterne

Eiweiß, Puderzucker und Mandeln bzw. Haselnüsse sind die Hauptzutaten von Zimtsternen. Noch ein Schuss Rum und etwas Zimt dazu und man bekommt die leckeren Kekse. Bei den Zutaten ist es kein Wunder, dass Zimtsterne mit rund 504kcal ordentlich Kalorien enthalten.

Zitronenherzen
Zucker, Puderzucker, Mandeln und Eigelb bilden die Basis für Zitronenherzen. Alle sind relativ reich an Kalorien. Ingesamt bringen es 100 Gramm Zitronenherzen auf rund 453kcal.

Spritzgebäck
Spitzgebäck lässt sich in fast jede denkbare Form verarbeiten. Daher bildet der Teig auch oft die Grundlage für viele weitere Weihnachtskekse. Mann kann ihn mit Formen ausstechen oder einfach mit einem Messer schneiden. Man füllt ihn mit Marmelade (Spitzbuben) oder überzieht ihn mit Schokolade. Mit 531kcal ist der Grundteig einer der kalorienreichsten Vertreter hier.

Vanille-Kipferl (Referenz: www.fettrechner.de)
Auch wenn es der Name sagt, ist Vanille nur ein kleiner Bestandteil der Kipferl. Hauptzutaten sind Eier, Zucker und Butter. Daher enthalten 100 Gramm auch stolze 521kcal.

Springerle
Springerle sind traditionelle Weihnachtsplätzchen aus einem Eierschaumteig mit Anis. Der Teig besteht aus Eiern, Mehl und etwas Zucker. Sie sind meistens deutlich weniger süß als andere Plätzchen und enthalten daher auch nur rund 336kcal.

Bärentatzen (Referenz: www.fettrechner.de)
Die meisten Kalorien, nämlich stolze 560kcal, haben Bärentatzen. Da sie nicht nur den üblichen Zucker-, Eier- und Nussanteil, sondern auch noch eine Menge Schokolade enthalten, ist das auch nicht weiter verwunderlich.

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