Auch wenn Cola oder Limonade noch so lecker schmeckt, sollte man nicht zu viel davon trinken. Denn die Softdrinks enthalten nicht nur viele Kalorien, sie lassen auch die Haut altern und schwächen die Muskeln, wenn man zu viel davon trinkt.

Wenn man sich gesund ernähren will, sollte man nicht nur darauf achten was man isst, sondern auch auf das, was man trinkt. Viele Getränke (Eistee, Fruchtsäfte, Bier, Softdrinks) enthalten große Mengen an Zucker. Es gibt aber noch weitere Gründe, warum man gerade nicht so viele Softdrinks (Cola, Limonade) trinken sollte. Denn das darin enthaltene Phosphat schadet der Haut und den Muskeln.

Auf Herz und Nieren

Zumindest bei Mäusen lassen die Softdrinks Haut und Muskeln welken. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler der Universität Harvard in Boston. Das Phosphat, das den Limonaden den spritzigen Geschmack gibt, soll schuld sein an dem Zellverfall in Haut und Muskeln. Das Phosphat, das außer in Softdrinks bei der Herstellung von Kuchen, Brot und Fleischwaren eingesetzt wird, könnte laut US-Forscher außerdem Herz und Nieren schädigen.

Drei Mäusegruppen

Bei ihren Experimenten teilten die Forscher die Nager in drei Gruppen ein. Die Versuchstiere der ersten Gruppe hatten dabei einen veränderten Gencode, der dafür sorgte, dass die Mäuse einen konstant erhöhten Phosphatspiegel im Blut hatten. Diese Nager hatten kein schönes und ein ziemlich kurzes Leben. Sie starben innerhalb von acht bis 15 Wochen. Dabei litten sie unter verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden, die durch eine vorzeitige Alterung hervorgerufen wurden.

Die Mäuse der zweiten Gruppe hatten einen normalen Phosphat-Spiegel. Sie lebten im Schnitt 20 Wochen und hatten keine auffälligen Probleme.

Die Mäuse aus Gruppe 3 hatten von Geburt an einen normalen Phosphat-Spiegel, wurden aber mit stark phosphathaltiger Nahrung gefüttert. Auch diese Tiere lebten maximal 15 Wochen und hatten ähnliche Probleme wie die Mäuse aus Gruppe 1.

Als Ergebnis der Studie riefen die Wissenschaftler dazu auf, nicht zu viele kohlensäurehaltigen Getränke zu sich zu nehmen. Auch wenn man kritisch anmerken kann, dass die Forscher keine Angaben machten, wie viel Phosphat sie den Nagern gaben und wie viel das umgerechnet auf den Menschen wäre.

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