Möhren sollen gut für die Augen sein und Fisch schützt vor Demenz und Schlaganfällen. Das sind bekannte Weisheiten, was die Ernährung betrifft. Englische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass fetter Fisch auch das Augenlicht schützt.

Im Alter lässt nachweislich die Sehkraft nach. Oft ist die so genannte Makuladegeneration an der schwindenden Sehkraft schuld. Unter dem Begriff werden mehrere Erkrankungen des menschlichen Auges zusammengefasst. Dabei wird der Punkt des scharfen Sehens, die Maukula lutea, beeinträchtigt. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit sieht man nur noch unscharf und nach und nach sterben die Netzhautzellen ab.

Londoner Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der regelmäßige Genuss von fettem Fisch das Risiko für die Makuladegeneration senken kann. Den Briten nach hilft es bereits, wenn man einmal in der Woche Fisch auf dem Teller liegen hat. Nach den Daten einer Kontrollstudie ist das Risiko für Fisch-Esser für eine feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) dann nur noch halb so groß. Für die Studie hatten die Wissenschaftler den Fischkonsum von 105 Patienten mit feuchter AMD untersucht und diesen dann mit dem Konsum von knapp 2.200 gleich alten gesunden Patienten verglichen.

Das Ergebnis war eindeutig: Regelmäßige Fisch-Esser waren in der AMD-Gruppe deutlich unterrepräsentiert. Neben AMD untersuchten die Wissenschaftler den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und sie stellten fest, dass das AMD-Risiko abnahm, je mehr Omega-3-Fettsäuren durch Fisch zu sich genommen wurden. Besonders viele Omega-3-Fettsäuren haben Thunfisch, Makrelen, Lachs, Hering, Sardinen sowie Sardellen.

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