Aufschieberitis oder Prokrastination kann zu Stress, Angst und Depressionen führen. Je länger man Dinge aufschiebt, desto mehr wird die Psyche belastet. Es ist ein Teufelskreis. Heute will ich Ihnen daher Tipps geben, wie man diesen Teufelskreis verhindern kann.

Man braucht nicht immer professionelle Hilfe, um einen Weg aus dem Teufelskreis zu finden. Noch besser ist es allerdings, erst gar nicht hinein zu geraten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn man sich einige Dinge angewöhnt, kann man diese Probleme, die die Aufschieberitis mit sich bringt, ganz vermeiden.

1. Nichts aufschieben

Es ist der logischste Schritt gegen Prokrastination, Dinge einfach zu erledigen. Wenn Sie eine Aufgabe haben oder sich etwas vornehmen, schieben Sie es nicht auf, suchen Sie keine Ausreden, sondern packen Sie die Dinge direkt an. Je weniger man auf die lange Bank schiebt, desto weniger kann auch liegen bleiben.

2. Unangenehmes zuerst

Es liegt in der Natur des Menschen, unangenehme Dinge nicht sofort in Angriff zu nehmen sondern lieber erst hinten anzustellen. Das ist aber genau der falsche Weg. Wenn Sie mehrere Dinge erledigen müssen, fangen Sie mit dem unangenehmsten an. Sie werden erleichtert sein und alles andere wird Ihnen wie von alleine von der Hand gehen.

3. Kleine Schritte machen

Einige Dinge türmen sich wie ein hoher Berg vor einem auf. Wenn man diesen Berg sieht, bekommt man leicht Angst. Und weil der Berg zu hoch erscheint, traut man sich auch nicht, den ersten Schritt zu machen. Versuchen Sie daher, eine große Aufgabe lieber in kleine Unteraufgaben zu unterteilen. Denn mehrere kleine Hügel machen uns weniger Angst als ein hoher Berg.

4. Das Ziel ist das Ziel

Oft scheitern wir, weil wir nur auf den Weg schauen, der vor uns liegt. Wenn dieser Weg, sprich die vielen kleinen oder die eine große Aufgabe, zu lange erscheint, verzweifeln wir schon auf halber Strecke. Versuchen Sie daher, lieber das große Ziel vor Augen zu haben. Wenn es sich lohnt, das Ziel zu erreichen, erscheint uns der Weg nur halb so lange.

5. Positiv denken

Wir können mit der Macht unserer Psyche unseren Weg beeinflussen. Wenn wir uns immer nur vor Augen führen, welche Hindernisse vor uns liegen und wie schwer der Weg wird, glauben wir auch irgendwann daran. So legen wir uns selber Stolpersteine in den Weg. Wer positiv denkt, kommt schneller voran. Denn je häufiger wir einen Gedanken haben, desto eher glauben wir daran.

Kommentieren

Gesundheitsblog

Christian Riedel - Diplom Sportwissenschaftler
Der Gesundheitsblog von dipl. Sportwis- senschaftler Christian Riedel.

"Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit."
(Arthur Schopenhauer)

Daher kann man nie genug über die Gesundheit wissen. Mit diesem Blog will ich Ihnen einige wertvolle Informationen über Ihre Gesundheit vermitteln und Tipps geben, wie Sie lange gesund bleiben.

Archive
Kontakt
Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf:blogger@mein-gesundheitswissen.de
Interessante Seiten