Ein altes Sprichwort besagt, wie man sich bettet, so liegt man. Die Redewendung ist jetzt nicht direkt auf den Schlaf bezogen. Das kann man aber problemlos auch wörtlich nehmen. Denn legt man sich auf die falsche Matratze, leidet die Schlafqualität.

Egal ob nun bei Matratzen Concord, im dänischen Bettenlager oder bei den Anbietern im Internet ist die Auswahl an verschiedenen Matratzen enorm. Während man bei den festen Händlern zumindest noch Probeliegen kann, sind die Schlafunterlagen im Internet meistens etwas günstiger. Aber wo auch immer man eine Matratze kaufen möchte, ist es wichtig, eine passende zu finden. Denn es gibt kaum etwas, worunter die Schlafqualität so sehr leidet wie unter einer falschen Matratze.

Grundsätzlich gibt es bei der Suche kein richtig und kein falsch. Dafür sind wir Menschen zu verschieden. Wichtig ist eine Matratze zu finden, die zu einem passt. Die einen schlafen lieber weich, die anderen lieber etwas härter. Einige sind sehr kälteempfindlich, anderen kann es nachts nicht kalt genug sein. Insofern kann man auch keinen allgemeinen Rat geben. Wichtig ist also vor allem, dass die Matratze zu einem passt. Eine gute Matratze muss soweit nachgeben, dass man nicht wie auf einem Brett liegt, sie aber trotzdem Rücken und Nacken unterstützt. Ist die Matratze dagegen zu weich, sinkt man ein, kann sich nicht richtig bewegen und es kann zu Fehlhaltungen kommen. Daher brauchen schwere Menschen auch härtere Matratzen.

Matratzenvergleich

Beim Einkauf kommt erschwerend hinzu, dass es auch verschiedene Bauweisen gibt. Neben dem Wasserbett, das an dieser Stelle nicht Thema sein soll, gibt es drei grundlegende unterschiedliche Typen: Die Federkernmatratze, die Kaltschaummatratze und die Silikonmatratze. Teilweise hört man noch von Visco-Matratzen, die allerdings noch nicht weit verbreitet sind und deshalb hier ebenfalls außen vor bleiben. Jede der Typen hat verschiedene Vor- und Nachteile, die ich in dem Matratzen Vergleich einmal vorstellen möchte.

Federkernmatratzen

Nach der Strohmatte sind Federkernmatratzen wohl die älteste Bauweise. Wie der Name sagt befinden sich Stahlfedern in der Matratze, die teilweise auch in eigenen Taschen eingenäht sind. Durch die Bauweise zeichnet sich die Matratze durch eine gute Luftzirkulation aus, wodurch auch nächtlicher Schweiß schneller trocknet. Weiter sind sie sehr langlebig und durch die Stahlfedern meistens recht hart. Dadurch sind sie besonders für schwerere Menschen geeignet. Ein weiterer Vorteil ist der recht geringe Preis. Der größte Nachteil ist wahrscheinlich das Gewicht. Denn Stahl ist nun mal schwerer als Schaumstoff. Dadurch kann man sie auch nicht so einfach drehen. Nach längerer Zeit können die Federn auch anfangen zu quietschen, was den Schlaf stören kann.

Kaltschaummatratzen

Sie sind heute am meisten verbreitet. Vorteile der Kaltschaummatratzen sind das geringere Gewicht, ein günstiger Preis und sie können nicht quietschen. Zudem halten sie die Wärme gut und sind daher etwas für nächtliche Frostbeulen. Da die Matratzen komplett geschäumt sind, kann man in verschiedenen Zonen auch verschiedene Chemikalien nutzen und so den Härtegrad in der Matratze variieren. Wegen der Chemikalien kann die Matratze, vor allem wenn sie neu ist, noch stark riechen. Zudem ist sie leichter entflammbar. Bessere Modelle haben Einschnitte oder Bohrungen, damit die Luft besser zirkulieren und sich die Matratze nicht mit Schweiß vollsaugen kann.

Silikonmatratzen

Das Luxusmodell unter den Matratzen. Unter den gebräuchlichen Typen sind sie am teuersten, haben dafür aber auch große Vorteile. Sie sind lange haltbar, haben ein gutes Schlafklima und sind sehr hygienisch. Zudem passen sie sich ideal an den Körper an und überzeugen durch eine gute Punktelastizität. Nachteile gibt es bei Latexmatratzen in Punkto Gewicht und Preis. Aber den hat Qualität eben.

Fazit

Welche Matratze man nun wählt, hängt von den individuellen Vorlieben ab. Ein falsch und richtig gibt es wie gesagt nicht. Wichtig ist eben, dass die Matratze zu einem passt und dass man sie öfter wechselt. Aus hygienischen Gründen sollte man jede Matratze nach 2-3 Monaten zumindest drehen. Auch gute Matratzen sind nach 10 Jahren durchgelegen und sollten ersetzt werden. Dann wird die Wirbelsäule wieder besser gestützt und der Schlaf wird erholsamer.

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Christian Riedel - Diplom Sportwissenschaftler
Der Gesundheitsblog von dipl. Sportwis- senschaftler Christian Riedel.

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