Scharf zu sehen ist bei den meisten Sportarten wichtig. Bei einigen Disziplinen müssen die Augen besonders geschützt werden. Brillenträger stehen daher häufig vor der Frage, ob sie ihre normale Brille auflassen sollten oder eine spezielle Sportbrille benötigen.

Während man bei einfachen Sportarten wie Laufen oder Rudern auf eine Sehhilfe verzichten kann, ist eine scharfe Sicht bei anderen Disziplinen eine Grundvoraussetzung für Erfolg. Das gilt nicht nur für Präzisionssportarten wie Schießen oder Darts, sondern auch für Mannschaftssportarten wie Fußball oder Basketball. Wer hier nicht klar erkennen kann, wo der Mitspieler steht und wie schnell der Ball auf einen zufliegt, hat schlechte Karten. Hier können auch Kontaktlinsen helfen.

In einigen Disziplinen sollte man aber besser eine Brille tragen. Bei einer bestehenden Sehschwäche empfiehlt sich eine spezielle Sportbrille. Diese verleiht scharfe Sicht und schützt das Auge zudem vor Verletzungen. Laut Dr. Dieter Schnell, Leiter des Ressorts Sportaugenheilkunde im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands und Direktor der Akademie für Weiter- und Fortbildung in der Sportmedizin zu Köln, sind 1 Prozent aller Sportverletzungen Traumata an den Augen. Von diesen Verletzungen ist ein Drittel mittelschwer bis schwer. Je nach Sportart können bis zu zwölf Prozent der Augenverletzungen sogar zur Erblindung führen. Zu den riskanten Sportarten gehören neben Kampfsportarten auch Ball- und Mannschaftssportarten wie Handball, Fußball oder Basketball. Gefährdet sind zudem Radfahrer, die aber meistens sowieso eine Brille tragen.

Statt die normale Brille zu tragen, empfiehlt es sich, eine echte Sportbrille aufzusetzen. Sportbrillen sind robuster, die Bügel brechen nicht, das Glas ist bruchfest und man verliert sie nicht so schnell. Die Brille sollte zum einen gut passen, zum anderen an die entsprechende Sehschwäche angepasst sein. Hier unterschieden sich viele Brillen. Bevor man sich beim Optiker oder im Internet eine Sportbrille aussucht, muss man sich daher die Frage stellen, wofür man sie braucht.

Daher lautet die erste Frage, welche Sportart man ausübt. Brillen für Schwimmen oder fürs Skifahren können geschliffen sein, aber sofern die Fehlsicht nur gering ist, reicht oft auch eine normale Sportbrille. Brillen für die Halle und für Mannschaftssportarten sollten ungetönte Gläser haben und bruch-, schlag- und stoßfest sein. Wichtig sind auch Nasenschutz und ein Kopfband für einen sicheren Halt.

Bewegt man sich draußen, sollte die Brille zudem vor Wind und Sonne schützen. Die passenden Brillen, die es beispielsweise auf spectabo.de gibt, haben daher größere und getönte Gläser. Außerdem sind sie so geformt, dass auch seitlich kaum Wind hinein kommt. Hochwertige Modelle haben austauschbare Gläser, damit man sie auch bei verschiedenen Witterungsbedingungen getragen werden können. Trägt man bei seinem Sport einen Helm, sollte man natürlich darauf achten, dass die Brille auch mit dem Helm gemeinsam getragen werden kann.

Was für alle Brillen gilt

Grundsätzlich müssen alle Sportbrillen absolut stoßsicher sein. Zudem darf das Gestell weder splittern, brechen noch sich verbiegen. Daher sind Gestelle aus Metall nicht geeignet. Dass die Brillen keine Ecken und scharfen Kanten haben dürfen, versteht sich von selbst. Zudem sollten die Gläser so groß sein, dass das Gestell nicht den Blick aus den Augenwinkeln verdeckt. Wichtig ist zudem, dass das Gestell so hoch ist, dass es bei einem frontalen Zusammenprall nicht unter den knöchernen Rand der Augenhöhle drückt. Sonst droht Gefahr fürs Auge. Damit bei einem Unfall die herausfallenden Gläser dem Auge nicht gefährlich werden, sollten die Innenseiten der Fassung höher sein als die Außenseiten. Dann fallen bei einem Unfall die Gläser höchstens nach außen heraus.

Apropos Gläser: Diese sollten aus unzerbrechlichem Spezialglas, aus Kunststoff oder Polycarbonat bestehen. Um Verletzungen zu verhindern sollten sie nach außen gewölbt sein.

Problem Sehschwäche

Sportbrillen sind daher vor allem für Menschen mit einer Sehschwäche ein Muss. Aber auch diejenigen, die eigentlich keine Brille brauchen, sollten über eine Sportbrille nachdenken, um die Augen zu schützen. Wichtig ist, eine hochwertige Brille zu kaufen und kein Billig-Produkt. Nehmen Sie sich daher Zeit und prüfen Sie genau, ob die Sportbrille zu Ihnen passt. Ob Sie die Brille dann beim Optiker oder in einem gut sortierten Online Optiker bestellen, richtet sich nach Ihren Vorlieben. Hauptsache die Brille passt und schützt die Augen.

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Christian Riedel - Diplom Sportwissenschaftler
Der Gesundheitsblog von dipl. Sportwis- senschaftler Christian Riedel.

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