Sorgen, Stress und zu viel Arbeit sind häufige Gründe, warum wir nachts keine Ruhe finden. Dabei braucht unser Körper Schlaf, um sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen und fit zu sein für den nächsten Tag. Schläft man zu wenig, kann das gravierende Folgen haben.

Während wir schlafen, kann sich der Körper erholen. In dieser Phase wird umgangssprachlich gesagt, der ganze körperliche und geistige Abfall entsorgt, der sich über den Tag hinweg angesammelt hat. Wir verarbeiten das erlebte und Stoffwechselabfallprodukte werden entsorgt. Entsprechend brauchen wir ausreichend Schlaf, da ansonsten sowohl der Körper wie auch unsere Psyche enorm darunter leidet.

So viel braucht der Mensch

Wie viel Schlaf jeder Mensch braucht, kann man pauschal gar nicht sagen. Während die einen nach sechs Stunden wieder wach sind, kommen die anderen nach neun Stunden immer noch nicht aus den Federn. Es hängt von vielen individuellen Faktoren ab und davon, wie wir den Tag verbracht haben. So ist klar, dass der Körper nach einer großen körperlichen Anstrengung mehr Schlaf benötigt als wenn wir den ganzen Tag nur auf der Couch gesessen sind. Einige Extremfälle wie Napoléon oder Albert Einstein sollen angeblich mit vier Stunden Schlaf pro Nacht ausgekommen sein. Es hängt in diesem Fall mehr von der Schlafqualität als von der Quantität ab. Aber klar ist, dass ein normaler Mensch zwischen sechs und acht Stunden schlafen sollte. Mindestens.

Das passiert bei Schlafmangel

Schlafen wir zu wenig, fühlen wir uns am Tag danach zerschlagen und müde. Die ersten Auswirkungen sind daher auch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und nachlassende Leistungsfähigkeit. Mit einer Mütze voll Schlaf bekommt man diese Probleme aber schnell in den Griff. Schwieriger wird es, wenn man über einen längeren Zeitraum zu wenig Schlaf bekommt. In diesem Fall kann unsere Gesundheit massiv Schaden nehmen.

Schlafmangel macht krank

Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes und Stoffwechselstörungen können die Folge von zu wenig Schlaf sein. Auch das Gehirn kann unter dem Schlafmangel Schaden nehmen. Psychisch kann zu wenig Schlaf zu Depressionen, Halluzinationen und Angstzuständen führen. Nicht umsonst wurde Schlafentzug in einigen Regimes als Methode zur Folter eingesetzt. Spätestens hier sollten dann bei jedem die Alarmglocken läuten.

Was hilft

Insofern ist es wichtig, ausreichend Schlaf zu finden und sich auch Zeit zum Schlafen zu nehmen. Wer ständig zu wenig Ruhe hat, muss sich nicht wundern, wenn Geist und Körper leiden. Bei Schlafproblemen ist es wichtig, zunächst herauszufinden, was die Ursachen dafür sind. Dann kann man auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. Was man bei dann Schlafstörungen unternehmen kann, schreibt beispielsweise auch die Münstersche Zeitung

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