Schokolade macht bekanntlich glücklich. Aber nicht nur das. Wie eine schweizer Studie ergeben hat, kann Schokolade die Konzentration von Stresshormonen senken und so Stress reduzieren.

Wer dauernd unter Stress steht, sollte immer eine Tafel Schokolade im Schreibtisch haben. So ähnlich könnte das Urteil von Wissenschaftlern am Nestlé Research Center in Lausanne lauten, die den Einfluss von Schokolade auf Stress untersucht haben. So soll schon eine halbe Tafel Zartbitter am Tag nach zwei Wochen die Konzentration von Stresshormonen im Blut deutlich senken.

Gestresste Studie

Im Rahmen der Studie suchten die Forscher zunächst per Psychotest nach hochgradig gestressten Freiwilligen. Diese bekamen zwei Wochen lang jeden Tag eine halbe Tafel Zartbitter-Schokolade zu essen. Vor und nach der Untersuchung maßen die Forscher bei den Probanden die Konzentration von Stresshormonen.

Bei der Auswertung stellten die Wissenschaftler nicht nur fest, dass die Konzentration von Stresshormonen deutlich geringer war, sondern auch positive Veränderungen im Stoffwechsel und in der Darmflora, die bei Stress in Mitleidenschaft geraten. Die Wissenschaftler fassen ihre Ergebnisse so zusammen: „Die Studie ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass ein täglicher Verzehr von 40 Gramm (1,4 Unzen) Zartbitterschokolade über einen Zeitraum von zwei Wochen ausreicht, um bei gesunden Freiwilligen den Stoffwechsel zu modifizieren.“

Leider machten die Forscher keine genauen Angaben darüber, welche Prozesse für den Abbau der Stresshormone verantwortlich sind.

Positive Auswirkungen von Schokolade

Stressabbau ist nicht der einzige Vorteil von Schokolade. Im Kakao befinden sich zudem Vorstoffe von Serotonin, das die Stimmung verbessert. Zudem enthält Kakao so genanntes Flavonol. Dieser Stoff macht die Gefäße geschmeidig und schützt so vor Herz-Kreislauf Erkrankungen. Allerdings gilt dies nur für hochwertigen Kakao und nicht für Billig-Schokolade vom Discounter.

Dr. Rose Shaw, Blog Psychologie Aktuell, 15. November 2009

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