Eigentlich soll sich der Körper in der Nacht von den Strapazen des Tages erholen. Das gilt auch für unseren Rücken, der egal ob wir stehen, sitzen oder gehen permanent belastet wird. Doch wenn man falsch schläft oder eine schlechte Matratze hat, kann sich der Rücken nicht entspannen. Hier kann ein Wasserbett helfen, dem Rücken die benötigte Ruhe zu verschaffen.

Um aufrecht stehen, sitzen und gehen zu können, muss unsere Wirbelsäule permanent gestützt werden. Hierfür sind unter anderem die Rückenmuskeln zuständig. Doch wie alle Muskeln ermüden auch diese irgendwann und müssen sich erholen. Ansonsten kommt es zu Überlastungen, zu Fehlhaltungen und Verspannungen, die wir dann schmerzhaft zu spüren bekommen. Auch die Bandscheiben, also die Pufferscheiben zwischen den einzelnen Wirbeln müssen sich regenerieren. Ansonsten nutzen sie sich zu schnell ab und es kann unter anderem zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

Das passiert normalerweise in der Nacht wenn wir schlafen. Problematisch ist es aber, wenn wir auf einer schlechten Matratze schlafen. Eine Matratze dient nämlich nicht nur dazu, damit wir nicht auf dem Boden schlafen müssen, sie soll auch die Wirbelsäule stützen, damit sich die Rückenmuskeln entspannen können. Nur so können auch die Rumpfmuskeln wirklich entspannen.

Es gibt einige Tricks, wie man den Rücken auch nachts stützen kann und einige Hersteller von angeblichen Gesundheitsmatratzen schwören auf ihre innovativen Konzepte. Allerdings bewegen wir uns nachts und wälzen uns herum. Daher wird unsere Wirbelsäule nur beim Einschlafen gestützt und der Effekt verpufft schnell. Eine optimale Matratze gibt es nicht, während eine zu harte Matratze sich nicht den Konturen anpassen kann, sinkt man in eine weiche Matratze zu tief ein und die Wirbelsäule wird nicht mehr gestützt.

Für Rückengeplagte kann ein Wasserbett dagegen eine sinnvolle Alternative sein. Diese passt sich dem Körper und der Wirbelsäule perfekt an. Außerdem kann man bei vielen Modellen das Wasser erwärmen. Dadurch wird die Durchblutung der Muskulatur verbessert und die Gefahr für kältebedingte Verspannungen verringert sich.

Ein Wasserbett ist aber auch eine Gewöhnungssache und nicht jeder kommt mit den Wellenbewegungen der Matratze klar. Schwierig kann es dann vor allem werden, wenn man sich mit seinem Partner das Bett und die Matratze teilt. Hierfür gibt es verschiedene Beruhigungsgrade, die beeinflussen können, wie sehr die Wellenbewegung wird. Aber wenn man sich einmal an den Untergrund gewöhnt hat, mag man sein Wasserbett in der Regel nicht mehr hergeben.

Wer Probleme mit dem Rücken hat, sollte ein Wasserbett in jedem Fall einmal testen. Teilweise gibt es die recht teuren Modelle auch auf Rezept. Man kann natürlich auch Wasserbetten im Internet bestellen. Diese sind meistens günstiger. Allerdings sollte man dann vorher schon sicher sein, dass man mit der ungewohnten Unterlage beim Schlafen auch zurecht kommt.

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Christian Riedel - Diplom Sportwissenschaftler
Der Gesundheitsblog von dipl. Sportwis- senschaftler Christian Riedel.

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